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B

Doris Kolleritsch

Buschwindröschen

von Doris Kolleritsch - Mittwoch, 7. April 2021, 22:37
 

BUSCHWINDRÖSCHEN

Pflanzenfamilie dt./Latein

Hahnenfußgewächse / Ranunculaceae

Pflanzenart dt./Latein

Buschwindröschen / Anemone nemorosa

Blütezeit

März bis Mai

Standort

Das Buschwindröschen ist ein typischer Frühjahrsgeophyt der die Krautschicht in Wäldern bildet, während die

Bäume im Frühling noch kein Laub tragen. Da das Buschwindröschen hohe Lichtansprüche hat, findet der gesamte Lebenszyklus der Pflanze im Frühjahr statt. Oft werden große Flächen von dieser gesellig wachsenden Art eingenommen und mit einem weißen Blütenteppich bedeckt. Es werden mäßig frische bis feuchte, nährstoffreiche, tiefgründige, lehmige Böden in sommergrünen Laubwäldern sowie sekundär in mageren Glatthaferwiesen besiedelt.

Giftig/essbar

Alle Pflanzenteile sind giftig.

Zeigerwerte

L:  2

T: 3+

K: 3

F: 3

R: x

N: 3

Beschreibung Pflanze

Blätter:

  • Blattform, Blattrand, Blattstellung:  Nach der Blütezeit wird ein gestieltes, fingerförmiges Grundblatt ausgebildet. Im oberen Stängeldrittel befinden sich in einem Quirl (Wirtel) angeordnet drei deutlich, mindestens 1 Zentimeter lang gestielte, jeweils handförmig dreiteilige Hochblätter mit grob gesägten Abschnitten. Die Blattabschnitte sind zwei- bis dreimal so lang wie breit. Sie schützen die Blütenknospen und übernehmen so die Funktion des fehlenden Kelches.

Blüte:

  • Symmetrie, Blütenstand, Blütenform & Farbe: Der Blütenstiel entspringt der Vereinigung der drei Hochblätter und ist mit zahlreichen kleinen nach oben gekrümmten Haaren besetzt. Die Blüte enthält sechs bis acht (selten: zwölf) weiße, außen leicht rosa getönte Perigonblätter. Sie sind in zwei Kreisen angeordnet. Sie bilden eine länglich-elliptische Form aus. Die Blütenblattspitze ist gewöhnlich gerundet, gelegentlich jedoch auch leicht eingekerbt.
  • Staubblätter & Fruchtblätter: Zahlreiche Staubblätter mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln umgeben etwa 10 bis 20 unverwachsene, längliche und flaumig behaarte Fruchtblätter. Diese sitzen der leicht gewölbten Blütenachse auf und gehen in einen kurzen und aufwärts gebogenen Griffel über. Analog zur Anzahl der befruchteten Fruchtblätter entwickeln sich in einer Sammelfrucht Nüsschen. Die einsamige Nüsschen sind dicht kurz borstig behaart.

Besonderheit

Im frischen Zustand ist die Pflanze sowohl für den Menschen als auch für Tiere toxisch. Erst wenn die Pflanzenteile getrocknet sind, sind sie unschädlich, da der enthaltene Giftstoff beim Trocknen umgewandelt wird. Im frischen Zustand schädigt das Buschwindröschen das Verdauungssystem, die Nieren und das Nervensystem


Monika Wimmer

Buschwindröschen

von Monika Wimmer - Mittwoch, 30. Juni 2021, 21:21
 

Steckbrief Buschwindröschen von Monika Wimmer


D

Nicole Rittig

Duftveilchen

von Nicole Rittig - Freitag, 19. März 2021, 14:32
 

Name: Nicole Rittig

Datum: 16.3.2021

Pflanzenfamilie dt./Latein

Veilchengewächse/ Violaceae

Pflanzenart dt./latein 

Duftveilchen/ Viola odorata

Blütezeit

März bis April

Standort

Lichte bis halbschattige Plätze, häufig an Waldrändern

Giftig/essbar

essbar

Zeigerwerte

L:  5

T: 6

K: 3

F: 5

R: x

N: 8

Beschreibung Pflanze

Blätter: einfach-zusammengesetzt, Blattform, -rand, -stellung, Behaarung, Farbe,…

Die einfachen, grünen Laubblätter wachsen in einer grundständigen Blattrosette und haben einen auffällig langen Stiel. Sie sind nierenförmig, der Blattrand gekerbt.

Blüte: Symmetrie, Blütenstand, Farbe, Staubblätter, Fruchtknoten

5 violette Kronblätter wachsen zygomorph. Innen sind sie weiß und die Staubblätter sind tieforange.

Stängel:

braungrün, kantig, unbehaart

Besonderheit

Duftveilchen finden breite Verwendung in der Kulinarik als Sirup, Essig, Dekoration von Salaten, kandiert als Dekoration von Torten oder als Eiscreme. Veilcheneis ist eine österreichische Spezialität  und wurde vor allem durch die Beliebtheit bei Kaiserin Elisabeth berühmt.

Duftveilchen werden auch für Parfums verwendet und waren früher eine wichtige Heil- und Arzneipflanze.

Foto/Zeichnung der Pflanze


K

Nicole Rittig

Krokus

von Nicole Rittig - Freitag, 19. März 2021, 14:45
 

Name: Nicole Rittig

Datum: 16.3.2021

Pflanzenfamilie dt./Latein

Schwertliliengewächse/Iridaceae

Pflanzengattung dt./latein

Krokusse/Crocus (sichere Artbestimmung durch Internetquellen und Apps nicht möglich)

Blütezeit

Meist Februar bis März

Standort

Warm und sonnig

Giftig/essbar

unterschiedlich je nach Art

Zeigerwerte (für Frühlings-Krokus/ Crocus albiflorus

L: 7 

T: 3

K: 4

F: 5

R: 5

N: x

Beschreibung Pflanze

Blätter: einfach-zusammengesetzt, Blattform, -rand, -stellung, Behaarung, Farbe,…

Laubblätter sind einfach, grundständig, lanzettenförmig, unbehaart und grün mit einem weißen Mittelnerv. Der Blattrand ist glatt.

Blüte: Symmetrie, Blütenstand, Farbe, Staubblätter, Fruchtknoten

6 nach oben gerichtete Kelchblätter, radiärsymmetrisch angeordnet. Die Farben können von hellviolett, über gelb und weiß variieren.  Der orangefarbene Stempel ist gut sichtbar.

Stängel:

weiß, rund, unbehaart

Besonderheit

Krokusse sind sehr feinfühlig auf Wetterveränderung. Bei Sonnenschein öffnen sie ihre Blüten, bei geringen Temperaturschwankungen nach unten schließen die Blütenblätter sofort.

Foto/Zeichnung der Pflanze

   Krokus bei warmen Temperaturen (Kelchblätter geöffnet)

 Krokus nach Regen und bei niedrigen Temperaturen (Kelchblätter geschlossen)

   Laubblätter mit weißem Mittelnerv


Doris Neuberger

Krokus

von Doris Neuberger - Mittwoch, 7. April 2021, 22:08
 

Krokus


L

Doris Kolleritsch

Leberblümchen

von Doris Kolleritsch - Mittwoch, 7. April 2021, 22:58
 

GEWÖHNLICHES LEBERBLÜMCHEN

Pflanzenfamilie dt./Latein

Hahnenfußgewächse /Ranunculaceae

Pflanzenart dt./Latein

Gewöhnliches Leberblümchen / Hepatica nobilis 

Blütezeit

März bis April

Standort

Das Leberblümchen kommt vor allem in den Laubwäldern der Nordhalbkugel vor. Es gedeiht auf kalkhaltigen, nährstoff- und mullreichen, sommerwarmen, nicht allzu trockenen, aber keineswegs feuchten, lehmigen, häufig steinigen Waldböden. Es besiedelt in Mitteleuropa vor allem Buchen- und Eichenwälder, es geht aber auch gelegentlich in Nadel-Mischwälder. Besonders häufig kommt es in Kalkbuchenwäldern vor.

Giftig/essbar

 schwach giftig

Zeigerwerte

L:  2

T: 4

K:  4

F: 2

R: 4

N: 2

Beschreibung Pflanze

 Blätter:

  • Grundständige Laubblätter
  • Blattform: Blattspreite ist in 3 Lappen geteilt, Umriss ähnelt menschlicher Leber.  
  • Blattrand: Lappen besitzen abgerundete oder leicht zugespitzte Blattzipfel, sind meist bis zur Hälfte der Blattspreite eingeschnitten.
  • Farbe: Die Blattoberseite der leicht ledrigen Blätter ist dunkelgrün gefärbt. Die Blattunterseite ist purpur-violett getönt.

 Blüte:

  • Symmetrie, Blütenstand, Größe und Farbe: Die Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und besitzen einen Durchmesser von 15 bis 30 mm. Die 6-9 gleich gestalteten Blütenhüllblätter sind blau bis blauviolett gefärbt (selten auch weiß oder purpurfarben)
  • Staubblätter & Fruchtblätter: Die Staubblätter sind weiß und umgeben das Blütenzentrum, in welchem sich zahlreiche freie, grün gefärbte Fruchtblätter befinden. Die Fruchtblätter sind außerdem länglich geformt und besitzen eine kopfige Narbe.

 Stängel:

  • Lange Blattstiele mit dicht glänzender, weißer und weicher Behaarung (bei jungen Blättern)

Besonderheit

 Das Leberblümchen bietet keinen Nektar an, ist aber ein wichtiger Pollenlieferant für Bienen, Käfer und Schwebfliegen. Die Lebensdauer der Blüten beträgt etwa acht Tage.


Maria Vogel

Leberblümchen

von Maria Vogel - Dienstag, 29. Juni 2021, 16:09
 

Pflanzensteckbrief

Name: ..Maria Vogel

Datum: 08.04.2021

 

 

Pflanzenfamilie dt./Latein

Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Pflanzenart dt./latein

Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Blütezeit

~März/April

Standort

Am Besten:  kalkhaltigen, nährstoff- und mullreich, sommerwarm

Waldränder, Waldböden

Giftig/essbar

Giftig

Zeigerwerte

L4

Schatten- bis Halbschattenpflanze

Selten im vollen Licht, meist aber an Standorten mit mehr als 10 % relativer Beleuchtung.

T6

Mäßigwärme- bis Wärmezeiger

Montan bis kollin vorkommende Art. Verbreitungsschwerpunkt in Mitteleuropa.

K4

subozeanische Art

Hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Temperaturschwankungen, eher milde Winter. Schwerpunkt des Vorkommens im westlichen bis mittleren Mitteleuropa, kommt ausnahmsweise in West- oder Osteuropa vor.

F4

Trocknis- bis Frischezeiger

Eher an trockenen als an feuchten Standorten anzutreffen.

R7

Neutralitätszeiger

Kommt niemals auf stark sauren Böden vor, toleriert Kalk.

N5

Mäßignährstoffzeiger

Zeigt mäßig n-reiche Standorte an, selten an n-armen oder n-reichen Standorten.

S0

nicht salzertragend

Kommt nur auf salzfreien Böden vor.

Beschreibung Pflanze

Blätter:

Dreilappige ledrige Blätter, im Jungstadium schwach behaart, lang gestielt

 

 

Blüte:

Radiärsymetrische Blüte endständig, je eine Blüte pro Stängel, 6-8zählig hellblaue (selten weiß oder rosa) Strahlenblüten, geschützt durch drei Hochblätter, >20 Staubblätter

 

Stängel:

Lang gestielt, behaart

 

Besonderheit

Fand einst in der Volksheilkunde / Signaturenlehre bei Leberleiden Verwendung.

Foto/Zeichnung der Pflanze


Monika Wimmer

Leberblümchen

von Monika Wimmer - Mittwoch, 30. Juni 2021, 21:20
 

Steckbrief Leberblümchen von Monika Wimmer


Maria Vogel

Lungenkraut

von Maria Vogel - Dienstag, 29. Juni 2021, 16:14
 


P

Moana Häusle

Pflanzensteckbriefe_Häusle

von Moana Häusle - Mittwoch, 7. April 2021, 21:44
 

Hier sind meine 3 Pflanzensteckbriefe :-)



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